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2. Symposium Elektrische Antriebe

8.-9. Oktober 2014, Holiday Inn München City

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Rückblick: 2. Symposium Elektrische Antriebe 2014


Am 8. und 9. Oktober 2014 haben die Fachmedien Markt&Technik, Computer&AUTOMATION und DESIGN&ELEKTRONIK das 2. Symposium Elektrische Antriebe in München veranstaltet.

Der erste Kongresstag war ganz den Anwendern gewidmet beziehungsweise der Frage, wie sich mit modernen Motor- und Umrichterkonzepten einerseits die Leistungsfähigkeit, andererseits aber auch die Energieeffizienz von Maschinen und Anlagen steigern lässt. Den Auftakt machte zunächst Dr. Benno Weis von Siemens mit seinen Ausführungen zur kommenden Norm prEN 50598-2, in der künftig die Verlustbestimmung von Frequenzumrichtern und Antriebssystemen geregelt werden soll.

Zum Hintergrund: In der ErP-Richtlinie der europäischen Union wird gefordert, dass alle Produkte, die in nennenswertem Umfang elektrische Energie umsetzen, bezüglich ihres Wirkungsgrades beziehungsweise ihrer Verluste bewertet werden. In den folgenden Vorträgen ging es schließlich unter anderem um die Vor- und Nachteile der diversen Motorenkonzepte wie etwa dem wiederentdeckten Reluktanzprinzips, um das Thema Regelung mit oder ohne Drehgeber oder auch um die Echtzeit- und Leistungsmessung in umrichtergespeisten Antrieben.

Standen am 8. Oktober 2014 die Motoren und Umrichter im Mittelpunkt, spielten am 9. Oktober die Halbleiter, die zur Realisierung eines elektrischen Antriebs notwendig sind, die Hauptrolle.

So präsentierten beispielsweise Freescale Semiconductor  und Microchip Technology Ansätze zur Motorsteuerung auf Basis von dedizierten Mikrocontrollern, einschließlich Software-Bibliotheken, Referenz-Designs, Code-Generatoren und Open-Source-Tools. Renesas Electronics und BFG Engineering wiederum zeigten ein komplettes System mit zwei Motoren, das sich für Laborzwecke eignet und dem Entwickler die Möglichkeit gibt, die wichtigsten Konzepte einer Feldorientierte Regelung kennenzulernen und zu verstehen. Daneben demonstrierten Altera und Silica (Distributor von Xilinx), welche Vorteile FPGAs im Vergleich zu Mikrocontrollern oder DSPs in der Motorsteuerung bieten. Dazu zählen die höhere Rechenleistung dank der Parallelverarbeitung, aber auch die Implementierung zusätzlicher Funktionalitäten wie Vibrationsunterdrückung oder Industrial Ethernet.

Darüber hinaus zeigten die Unternehmen Entwicklungs-Flow, Tools und Module, die speziell für die Entwicklung von Motorsteuerungen zur Verfügung stehen.
Die Vorträge von Infineon Technologies und STMicroelectronics widmeten sich der Leistungselektronik. Uwe Jansen, Principal Application Engineer von Infineon Technologies, konzentrierte sich in seinem Vortrag auf die thermische Auslegung der Leistungsstufe eines Frequenzumrichters, Giuseppe Privitera, Application Manager von STMicroelectronics, wiederum präsentierte »PowerSTEP01«, SiPs für Schrittmotoren. Daneben zeigte Analog Devices zeigte, wie sich durch hochgenaue Messungen von Spannungen und Strömen die Motorsteuerungsalgorithmen weiter verbessern lassen.

Durch die parallel stattfindenden Veranstaltungen »Entwicklerforum Medizinelektronik« und »Konferenz für ARM-Systementwicklung« ergaben sich viele zusätzliche Gesprächsmöglichkeiten. Insgesamt kamen zu den drei Veranstaltungen mehr als 400 Teilnehmer im Holiday Inn München City zusammen und nutzten neben den Vorträgen auch das Angebot der begleitenden themenübergreifenden Fachausstellung mit 31 Ausstellern.